Spendenerhalt

Stricklieseln spenden der ÖNBH Oberkochen

Am 9. Oktober 2018 spendete das Team der "Stricklieseln" seine wunderschönen und mühevoll erarbeiteten Strickwaren an die ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei den Oberkochener Stricklieseln für die Spende.

VIELEN DANK!

Auszug aus  "Schwäbische Post" vom 11.10. 2018

Flinke Nadeln spenden ihre Handarbeiten

Spende Das Team spendet seine Sachen an die ökumenische Nachbarschafthilfe und das Cefé zuversicht.

 

Oberkochen. Die "flinken Nadeln" haben wieder zugeschlafen. Seit vielen Jahren nadelt das fleißige Team von Bruni Witzmann und Gabi Köchler-Hölzl in froher und kommunikativer Rund für wohltätige Zwecke.

In diesem Jahr gibt es keinen November-Basar in der Kreativwerkstatt Oberkochen. Nichtsdestotrotz haben die "Stricklieseln" beschlossen, ihre das ganze Jahr über hergestellten Handarbeiten im Wert von 800 Euro an die ökumenische Nachbarschaftshilfe von Gisela Neubauer und ans "Café Zuversicht" unter der Leitung von Zita Zivicnjak zu spenden.


Sommerausflug 2018

In die Scheerermühle, Oberkochen


Vielen Dank für die Spende

Bericht aus der Schwäbischen Zeitung vom 05. Mai 2018

Oberkochener Original mit gutem Draht zum Publikum

Er hat das Herz am rechten Fleck und ist ein Oberkochener Original mit knitzem Humor: Paul Hug. Mit seinem schwäbischen Liederabend unter dem Motto „Früher und heute – selbstgestrickte Liedle, Geschichten und Erzählungen“ hat er den 120 Besuchern im Mühlensaal eine große Freude bereitet.


Einer vom alten Schlag
Hug ist noch einer vom alten Schlag, das war an diesem Abend immer wieder zu spüren. Er hatte sofort einen guten Draht zum Publikum und sang zu Beginn „Wenn i mi einfach bsenn, dann kommt mir so manches en da Senn“. In den Sinn gekommen ist ihm dann eine musikalische Hommage an seine Großmutter mit „Weise, stets besonnen und immer klug, so a Oma brauchschd als Kend, dann isch guat“ und ein Liedle für seinen Opa, der schon im Alter von elf Jahren Vollwaise war.

Hug illustrierte seine Erzählungen und Geschichten mit alten Bildern, da war dann im Publikum „Wer kennt wen?“ die Devise. Doch im Vordergrund standen seine Liedle.

Einfach köstlich: Das katholische Lied aus gläubigen Zeiten und „Himbeergsälz, O Himbeergsäz, du bist das Beste auf der Welt“ – der ganze Saal sang mit abwechselnd als Baß, Tenor, Sopran und Alt.


Thüringer Dialekt in Oberkochen
Hug widmete sich auch der Brunnenhalde, wo plötzlich Leute mit Thüringer Dialekt im beschaulichen Oberkochen auftauchten, ließ seine Karriere als Fußballer bei „Atletico Katzenbach“ Revue passieren und meinte selbstironisch „au wenn i ben a alter Sack, i ben emmr no auf Zack“.

Immer wieder sickerte auch der Pädagoge in Hug durch. Dabei stellte er der heutigen Jugend nicht gerade das beste Zeugnis aus, doch es ist unmöglich ihm dies krumm zu nehmen. Mit dem „Oberkochener Lied“ verabschiedete sich Hug und das ging dann so: „Oberkocha, wo die Mädle send so schea ond Wiesa saftig ond grea. I bin halt a bissle stolz, denn i bin gschnitzt aus echtem Oberkochener Holz“. Als Zugabe gab es noch das gemeinsam gesungene Lied „Der Mai ist gekommen“.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung, 05. Mai 2018  

Der Dank der Nachbarschaftshilfe geht an Paul Hug und Jürgen Rühle (Stadt Oberkochen) die während der Veranstaltung beschlossen haben den Erlös des Konzertes der ÖNBH zu spenden.

Gisela Neubauer (Einsatzleitung) und Dietmar Walter (Geschäftsführer) bedanken sich recht herzlich für die Spenden und versprechen, dafür Sorge zu tragen, dass das Geld zur Stärkung der täglich anfallenden Aufgaben der ökumenischen Nachbarschaftshilfe eingesetzt wird. Es soll dazu dienen, das von Paul Hug besungene Miteinander, das in der früheren Zeit wohl eine Selbstverständlichkeit war, zu stärken und die Achtung vor dem Alter in angemessener Weise zu würdigen.

Download
Paul Hug - Vom Opa
04 Vom Opa.m4a
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Artikel in der Schwäbischen Post 2018

Herzblut und Nächstenliebe sind feste Begleiter

Ökumenische Nachbarschaftshilfe

 

Mit vierzig Personen leistet die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Herzblut-Einsatz für Menschen in Oberkochen. Zur Team-Besprechung war diese Zeitung eingeladen und sprach mit den Helferinnen und Helfern über ihre Motive im Dienst am Nächsten       Von Lothar Schell

Oberkochen  "Die ökumenische Nachbarschaftshilfe ist eine segensreiche Einrichtung für unsere Bürger und es wird viel Gutes getan für Menschen in Not und wenn es darum geht, ein möglichst großes Maß an Selbständigkeit zu erhalten", sagt Pfarrer Andreas Macho. Der katholische Pfarrer und sein evangelischer Amtskollege Ulrich Marstaller setzen auf ökumenische Zielrichtung. Träger der Einrichtung ist die katholische Kirche. "Wir wollen helfen, dass die Menschen in ihren eigenen Wänden verbleiben können", sagt  Einsatzleiterin Gisela Neubauer. Seit 1981 gibt es die Einrichtung und ein festes Netzwerk mit ganz unterschiedlichen Hilfssegmenten wurde entwickelt. "Wir sind stolz auf unser aktives Team mit 35 Helferinnen und Helfern",  unterstreicht Geschäftsführer Dietmar Walter. Seit Oktober letzten Jahres ist die 1981 ins Leben gerufene Einrichtung eine anerkannte Einrichtung nach § 45 des Sozialgesetzbuches. Hier haben Menschen mit bestehendem Pflegegrad die Möglichkeit, Dienste in Anspruch zu nehmen und im Anschluss völlig unbürokratisch die Kosten an ihre Krankenkasse weiterzuleiten. "Hände reichen, Herzen gewinnen", hat sich die ökumenische Nachbarschaftshilfe als Philosophie auf ihre Agenda geschrieben.

 

Unter den Helferinnen und Helfern sind Langgediente wie auch Menschen, die erkannt haben, dass "es sich hier um einen Dienst handelt, der Geben und Nehmen verinnerlicht und uns persönlich fürs Leben viel mitgibt", betonen Jessica Nagelski und Astrid Wanke. Beide waren schon einmal tätig und sind wieder zurückgekommen, "weil wir Dankbarkeit, Freude und Mitmenschlichkeit empfunden haben", betonen die beiden. "Mit Herzblut arbeiten für unsere Hilfesuchenden", fügt Einsatzleiterin Gisela Neubauer hinzu. Es geht nicht um pflegerische Hilfen, sondern um Alltagssituationen: Grundsauberkeit erhalten, einkaufen und spazieren gehen, betreuen von alleinstehenden Menschen im Alltag oder auch darum, Angehörige bei der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen zu entlasten.


"Wir wollen helfen, dass die Menschen in ihren eigenen vier Wänden verbleiben können"

Gisela Neubauer, Einsatzleiterin der ökumenischen Nachbarschaftshilfe



Die Helferinnen und Helfer - Kurt Pöllmann ist der einzige männliche Part - haben die unterschiedlichsten Einsatzfunktionen. "Allen ist gemeinsam, dass "Herzblut im Fokus steht", sagt Johanna Trittler (79), die Seniorin in der munteren Runde. "Ein Vorbild mit Passform, sie steht auch am Wochenende parat", freut sich die Einsatzleiterin. Von Leidenschaft ist die Rede, man spürt es, wenn Johanna Trittler über ihre Hilfe im Alltag erzählt. Aggi Stig ist schon sage und schreibe 25 Jahre im Einsatz, fast siebzehn Jahre lang hat sie ein Ehepaar bereut. Nach dem Ableben der Frau deren Gatten bis zum Ableben mit 92 Jahren "Da entstehen Beziehungen, die auch persönlich unter die Haut gehen und  Erfüllung bringen", sagt Aggi Stig, die auch viele Jahre in der Funktion als stellvertretende Einsatzleisterin tätig war. Waltraud Zeiler war Betriebsratsvorsitzende. "Ich wollte nach meinem Berufsleben Menschen helfen. Das ist anstrengend, aber  erfüllend", sagt sie im Blick auf an Demenz erkrankte Menschen.

 

Die Helferinnen und Helfer  werden nach den neuesten Erkenntnissen geschult und weitergebildet. Gerade, wenn es um Demenz geht. Nicht wenige der Einsatzkräfte sind auch im "Café Zuversicht" tätig.  Marion Asare ist seit 2005 bei der ökumenischen Nachbarschaftshilfe. "Es ist Geben und Nehmen, ich hätte damals nicht gedacht, dass ich so lange Teil dieser segensreichen Einrichtung sein werde", blickt sie zurück. Die Helferinnen und Helfer bekommen eine Aufwandsentschädigung, aber fürs Helfer-Kollektiv steht dies nicht im Vordergrund. Gisela Neubauer unterstreicht das Motto:

 

"Hände reichen und Herzen gewinnen."

 

Einen akuten Personalmangel gebe es nicht, man habe noch keinen Einsatz ablehnen müssen. "Aber wir sind interessiert an Frauen (und auch Männern), die sich mit Herzblut unseren Aufgaben stellen", fügt die stellvertretende Einsatzleiterin Kunigunde Wehrenberg hinzu. Man freue sich auch über jede eingehende Spende, das Geld werde garantiert vor Ort und für Hilfesuchende aus Oberkochen verwendet.

Spenden-Konto: Kreissparkasse Ostalb

Stichwort: Ökumenische Nachbarschaftshilfe

IBAN:  DE 55 61450050 0110052285


Weitere Infos über die Einrichtung im Internet unter: www.nbh-oberkochen.de Interessenten können sich per Telefon unter 41270, oder per Mail nbh-oberkochen@t-online.de melden.


Adventsfeier

Adventsfeier der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe 2017

Zum Dank der vielen geleisteten Stunden und Einsätze unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir am 8. Dezember 2017 unsere alljährliche Adventsfeier in der Kolpinghütte gefeiert. Bereichert wurde dieser Abend mit liebevollen Worten und Beiträgen durch Herrn Pfarrer Macho, Herrn Pfarrer Marstaller, sowie unserem  Geschäftsführer Herrn Dietmar Walter. Ihm gebührt ein besonderer Dank für seine nicht selbstverständliche, großzügige Unterstützung unserer  Einrichtung. Ebenfalls konnten wir unseren seitheriger Geschäftsführer Herrn Paul Trittler herzlich willkommen heißen.


Im Rahmen unserer Veranstaltung ehrten wir in diesem Jahr  folgende Mitarbeiterinnen.
Für 5 Jahre im Dienst als Rechnungsführung Frau Dorothee Schaub, sowie die Einsatzleitung Frau Gisela Neubauer. Zudem wurde unsere seitherige stellvertretende Einsatzleiterin Frau Betti Ganter von uns gebührend verabschiedet. Zeitgleich konnten wir Frau Kunigunde Wehrenberg für Ihr neues Amt herzlich willkommen heißen. Danke hierfür für die treue Verbundenheit zu unserer Einrichtung.


Durch die stimmungsvolle, musikalische Umrahmung unserer Musiker wurden wir schnell in die gemütliche und friedvolle Adventszeit eingestimmt. An dieser Stelle allen Beteiligten, wie auch dem Hüttendienst  der Kolpinghütte ein herzliches „Vergelt`s Gott“.
Dieser schöne Abend bleibt uns bestimmt noch für lange Zeit in Erinnerung.


Auf diesem Wege bedanken wir uns auch bei allen Pflegehaushalten für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und ein glückbringendes und vor allem gesundes Jahr 2018.


Ihre Einsatzleiterin Gisela Neubauer & Team


Sommerausflug 2017

Das Heimatmuseum, Oberkochen


Jubilare

Ehrung der Jubilare im Jahr 2016


Sommerausflug 2016

Gruppenfoto beim Sommerausflug der Mitarbeiter der ökumenischen Nachbarschaftshilfe Oberkochen
Gruppenfoto beim Sommerausflug der Mitarbeiter der ökumenischen Nachbarschaftshilfe Oberkochen

Verabschiedung

Herr Trittler bleibt der NBH Oberkochen dennoch erhalten

2015: Die Verabschiedung von Herrn Trittler
2015: Die Verabschiedung von Herrn Trittler

 

Herr Paul Trittler geht nach jahrelangem Engagement für die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen in den wohlverdienten Ruhestand.

Wir bedanken uns für seine Unterstützung über all die Jahre und wünschen im weiterhin alles Gute bei beste Gesundheit.

 

Zur Freude aller wird Herr Paul Trittler der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Oberkochen als Berater im Ruhestand stets mit Rat zur Seite stehen.


Jubiläum

30 Jahre Ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen

2011: Jubiläum 30 jahre Ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen
2011: Jubiläum 30 jahre Ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen

Im Jahr 1981 wurde in Oberkochen die Ökumenische Nachbarschaftshilfe gegründet. Sie entstand aus der Notwendigkeit heraus hilfsbedürftige Menschen in Oberkochen zu unterstützen.

 

Zum Foto, das in der "Schwäbischen Post" vom 7. Mai 2011 veröffentlicht wurde, dazu Textauszüge:

"Es ist wirklich erstaunlich, was aus den kleinen und bescheidenen Anfängen einer häuslichen Hilfe in Trägerschaft der beiden Kirchengemeinden geworden ist", betonte Pfarrer Albrecht Nuding von der evangelischen Kirchengemeinde bei der Jubiläumsfeier im Rupert-Mayer-Haus. Geschäftsführer Paul Trittler lobte salopp: "30 Jahre und kein bisschen müde". ...

In der Öffentlichkeit pflege man nicht die lauten Töne, aber im Inneren werde Hilfe zum Leben in großartiger Weise geleistet, um Menschen Unterstützung verschiedenster Art im Alltag zukommen zu lassen, erklärte Pfarrer Andreas Macho von der Katholischen Kirchengemeinde. Die Arbeit geschehe im Geist der Nächstenliebe. ... Einsatzleiterin Dagmar Bellmann gebe der Nachbarschaftshilfe im übertragenen Sinne Hand und Fuß und drücke ihr einen ganz persönlichen Stempel auf. 

Bürgermeister Peter Traub erinnerte an die demografischen Veränderungen. Karitative Einrichtungen seien heute "zu einem Hauptartikel geworden und wichtiger denn eh und je". ...

Namens der Stadtverwaltung übergab Traub einen Scheck an Dagmar Bellmann, die anschließend die 35 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auszeichnete. Im vergangenen Jahr seien über 6000 Einsatzstunden in Oberkochener Häusern geleistet worden.

Namens des Beirats und der beiden Kirchengemeinden würdigte Pfarrer Albrecht Nuding die Leistung von Dagmar Bellmann, die Koordinatorin, Organisatorin, Motivatorin und Vertrauensperson in einem und damit für die Aufgabe der Einsatzleiterin prädestiniert sei. Ein weiterer Aspekt, warum die ökumenische Nachbarshaftshilfe nicht mehr wegzudenken sei, liege darin, dass arbeitsfähige und bezahlbare Strukturen entwickelt worden seien, die die Einrichtung stützten und absicherten. Die beiden Kirchengemeinden bildeten dabei ein strukturelles Fundament, auf dem die Einrichtung eine gute Basis habe. 

Schließlich habe man mit Paul Trittler einen Geschäftsführer mit Herzblut, der die Nachbarschaftshilfe zudem als stabile Brücke zwischen den beiden Kirchengemeinden sehe.


Preisverleihung

Nachbarschaftshilfe erhält Förderpreis

2006: Förderpreis im Ehrenamt des CDU-Stadtverbandes von Oberkochen
2006: Förderpreis im Ehrenamt des CDU-Stadtverbandes von Oberkochen

Der „Förderpreis im Ehrenamt 2006“ ist an die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Oberkochen verliehen worden. „Bei der Nachbarschaftshilfe finden Menschen in Not ein Stück Heimat und Zufriedenheit“, hat der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Bruno Balle, die Auswahl des Preisträgers begründet. 

 

Die Ökumenische Nachbarschaftshilfe habe im vergangenen Jahr über 4500 ehrenamtliche Stunden für Menschen in Not geleistet und so einen überragenden Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander in Oberkochen erbracht.

Der Preisträger, sagte Bruno Balle, sei von einer überparteilichen Jury einstimmig erkoren worden. Die Laudatio hielt Landrat Klaus Pavel. Die Ökumenische Nachbarschaftshilfe handle dort, wo sich Not zeige und wartet nicht, bis andere handeln. „Die mitmenschliche Temperatur darf in unserer Zeit nicht auf den Gefrierpunkt absinken“, rief Pavel zu mehr Miteinander und menschlicher Wärme auf. 

 

Dagmar Bellmann, Einsatzleiterin der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe, freute sich über die Anerkennung der Arbeit durch die Preisverleihung und hob die Leistungen ihrer Mitarbeiter hervor. Sie gab in Ihrer Dankesrede einen kurzen Einblick in die Schwierigkeiten  und Herausforderungen der Einsatzleitung, sowie die anspruchsvolle und anstrengende Arbeit der Helferinnen und Helfer.